Tarifvertrages für den öffentlichen dienst der länder (tv-l)

Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste. Die Tarifverträge sehen jedoch vor, dass dies niemals geschehen darf und dass das Personal auf ein höheres Erfahrungsniveau mit mindestens dem gleichen Gehalt versetzt wird. Das Gehalt von Doktoranden und Postdoc-Stipendiaten in Deutschland basiert auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Als Doktorand oder Postdoc oder sogar Professor in Deutschland wird Ihr Gehalt in verschiedenen Vergütungen (Engelt (E)) von TVL festgelegt. Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Innerhalb jeder Lohngruppe wird zwischen den Fürden jeweiligen Berufserfahrungsstufen unterschieden. Seit 2018 gelten für alle Tarifverträge sechs Erfahrungsstufen mit zunehmender Zeit auf jeder Ebene.

Erfahrungsstufe 1 ist Anfängern in der jeweiligen Lohngruppe vorbehalten. Die Forscher erreichen nach nur einem Jahr Stufe 2, aber dieser Zeitraum muss innerhalb eines einzigen Arbeitsvertrags liegen. Auf der anderen Seite braucht die Forscher zehn Jahre, um Level 5 zu erreichen. Die Gehälter der Doktoranden basieren auf dem Bundestarifvertrag (Tarif der Länder oder TV-L). Innerhalb der TV-L gibt es mehrere Bezahlstufen (Entgeltgruppe), aber Doktoranden werden in der Regel auf der Ebene TV-L E13 bezahlt. Innerhalb dieser Ebene gibt es drei Faktoren, die das tatsächliche Gehalt des Studenten bestimmen. Die erste ist die Gehaltsstufe (Stufe), die auf der Anzahl der Jahre Erfahrung basiert, die Sie haben. Die meisten Doktoranden beginnen mit Stufe 1 und durchlaufen die Noten, wenn sie Jahre des Dienstalters erwerben.

Der nächste Faktor ist die Arbeitszeit (50%, 67%, 75% oder 100%) und den endgültigen Faktor, in welchem Bundesland sich die Universität befindet. Die Gehaltsrechner für jeden Staat finden Sie hier. Zum Beispiel beträgt die Gehaltsspanne für einen Doktoranden 3.438,27 bis 4.962,10 €, während die Spanne für einen 67%igen Doktoranden 2.303,65 bis 3.324,61 € beträgt. Der TV-L oder TV-H gilt immer für die Universitäten. Bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen hängt die Frage, ob ein wissenschaftlicher Mitarbeiter nach TV-L, TV-H oder TVoeD bezahlt werden soll, von deren Finanzierung durch Bund oder Land ab. Neben dem angestellten akademischen Personal ist die Stelle des “Akademischen Rates” auch an Universitäten und Forschungseinrichtungen verfügbar, die in erster Linie Postdoktoranden vorbehalten ist. In dieser Position hat der Forscher in der Regel einen befristeten Beamtenvertrag und wird auf der Grundlage der Gehaltsskala A13 nach dem Bundesgesetz über die Vergütung des öffentlichen Dienstes und den jeweiligen nationalen Vorschriften bezahlt. TV-L ist die deutsche Beamtenvergütungstabelle (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). So werden Beamte deutschland nach ihren Gehältern und ähnlichen Arbeitsbedingungen benotet. Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor.